Das Heidelberger Biotechnologieunternehmen Revier Therapeutics hat eine Seed-Finanzierungsrunde über 6 Mio. Euro abgeschlossen und nimmt offiziell den Geschäftsbetrieb auf. Das Unternehmen entwickelt niedermolekulare Wirkstoffe, die selektiv Histondeacetylasen (HDACs) der Klasse IIa hemmen sollen. Nach Unternehmensangaben handelt es sich um den ersten therapeutischen Ansatz, der diese HDAC-Klasse gezielt zur Behandlung kardiometabolischer Erkrankungen adressiert.
QIAGEN bekommt zum 1. September einen neuen CEO: Jonathan M. „Jon“ Pratt übernimmt den Posten von Thierry Bernard, der bis Jahresende den Übergang begleitet. Pratt war zuletzt CEO der Filtration Group und zuvor unter anderem bei Waters, Beckman Coulter Life Sciences und Pall tätig. Der Manager bringt mehr als 25 Jahre Life-Sciences-Erfahrung mit.
QIAGEN bekommt einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Jonathan M. „Jon“ Pratt übernimmt den Posten zum 1. September 2026.
VERAXA Biotech und Secarna Pharmaceuticals melden einen Forschungsmeilenstein ihrer AOC-Allianz. Ein erster in vitro-Test zeigte, dass ein aus beiden Technologien entwickeltes Antikörper-Oligonukleotid-Konjugat (AOC) wirksamer war als das unkonjugierte Oligonukleotid. Nun wollen die Partner die Zusammenarbeit zur Entwicklung zielgerichteter Therapien fortsetzen.
Ein früher diagnostischer Test für eine Vielzahl von neurodegenerativen Erkrankungen ist zwar immer wieder in den Schlagzeilen, doch ebenso schnell ebbt das Medienecho wieder ab, weil die Lage komplex ist. Neben Liquor und Blut mischt sich nun das Nasensekret als neue Quelle für frühe Biomarker ins Spiel ein.
In der klinischen Forschung ist der Schutz von Studienteilnehmern eine zentrale Voraussetzung für ethisch einwandfreie und regulatorisch konforme Studien. Die ALTRO Innovativ Versicherungsmakler GmbH unterstützt Forschungseinrichtungen, Pharmaunternehmen und CROs mit maßgeschneiderten Probandenversicherungslösungen.
Der Wirkstoff ACI-19764, der oral verabreicht wird, adressiert das Inflammasome, wurde bis 20 mg täglich gut vertragen und zeigte eine Passage in den Liquor. Dosen bis 10 mg erreichten Konzentrationen oberhalb der IC90. Eine Phase Ib-Kohorte soll nun die entzündungshemmende Wirkung untersuchen. Erste Ergebnisse werden bis zum Jahresende erwartet.
Roche investiert rund 750 Mio. US-Dollar in eine neue Produktionsanlage der US-Tochter Genentech in Hillsboro, Oregon. Ab 2031 sollen dort unter anderem Fertigspritzen und Autoinjektoren befüllt und montiert werden. Geplant sind 250 neue Arbeitsplätze. Der Ausbau folgt auf eine neue Genentech-Anlage in North Carolina für Stoffwechselmedikamente.
Roche baut die Produktionskapazitäten in den USA weiter aus. Die US-Tochter Genentech will rund 750 Mio. US-Dollar in eine neue Produktionsanlage in Oregon stecken. Lokale Beobachter freuen sich über die neuen „echten“ Jobs.

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Genentech; aus B-roll-Medienmaterial